Mobilität in Potsdam

In der stark befahrenen Zeppelinstraße testet die Stadt Potsdam seit Juli 2017 eine neue Aufteilung des Straßenraums.

Um zu verstehen, wie Einwohnerinnen und Einwohner der Landeshauptstadt, aber auch Pendlerinnen und Pendler aus den Nachbargemeinden die Veränderung der Verkehrsführung an der Zeppelinstraße wahrnehmen, führt das IASS eine anonyme Online-Umfrage durch. Damit wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler folgende Fragen untersuchen:

• Wie nehmen die Einwohner und Pendler den veränderten Lebensraum wahr?

• Wie bewerten Einwohner und Pendler die Maßnahme?

• Wie beeinflusst diese Maßnahme tägliche Mobilitätsentscheidungen?

Die Umfrage ist jetzt abgeschlossen. Wir möchten allen danken, die an der Umfrage teilgenommen haben. Die Ergebnisse werden voraussichtlich im Herbst 2018 auf dieser Seite zur Verfügung gestellt.

Bitte beachten Sie:

Diese anonyme Online-Umfrage wird von der Potsdamer Aktion „Besser mobil. Besser leben.“ unterstützt. Obwohl diese Forschung von Potsdam unterstützt wird, wurde dieses Projekt nicht von der Stadt Potsdam beauftragt und ist nicht die entscheidende Grundlage für den Entscheidungsfindungsprozess. Die Ergebnisse der beiden Umfragen werden vom IASS in den kommenden Monaten ausgewertet und der Stadtverwaltung sowie der Öffentlichkeit im Laufe des Jahres mitgeteilt.

Weitere Informationen zum Verkehrsmodell und "Besser mobil. Besser leben." finden Sie unten.

 

Überblick

Die städtische Mobilität ist ein zentraler Schwerpunkt, um Städte integrativer, sicherer und umweltfreundlicher zu gestalten. Zur Sicherstellung einer nachhaltigen Zukunft sollte die lokale Politik insbesondere solche Verkehrsmaßnahmen ergreifen, die den Zugang zu nachhaltigen Verkehrssystemen verbessern und die Mobilitätschancen erhöhen, wobei gleichzeitig hoch angesetzte Umwelt- und Gesundheitsziele  angestrebt werden.

Um zu beurteilen, ob diese Ziele erreicht werden, sollten die Verkehrsmaßnahmen regelmäßig aus sozialer und ökologischer Perspektive evaluiert werden.

Die Umsetzung solcher Maßnahmen wirft viele Fragen auf: Wie beeinflussen Verkehrsinterventionen die Lebensqualität der Anwohner? Wie ist die Wahrnehmung der Einwohner gegenüber Veränderungen des Mobilitätsnetzwerkes? Akzeptiert die Öffentlichkeit diese Maßnahmen? Die Meinungen der Bürger und die Akzeptanz der umweltpolitischen Maßnahmen sind für eine erfolgreiche Umsetzung von entscheidender Bedeutung.

Das Verkehrsmodell

Zur Verbesserung des Mobilitätsnetzes in Potsdam, wird die Zeppelinstraße testweise für sechs Monate verengt. Für Autofahrer stehen dann je eine durchgängige Fahrspur stadteinwärts und stadtauswärts sowie eine Abbiegespur zur Verfügung. Der zusätzliche Platz wird den Bussen und Radfahrern vorbehalten sein. 

Um zu verstehen, wie diese Maßnahme von den Potsdamern wahrgenommen wird, führt das IASS eine Umfrage durch. Das Ziel der Umfrage ist es, die Akzeptanz und das Bewusstsein für die Verkehrsmaßnahme im Zusammenhang mit Nachhaltigkeitsthemen zu ermitteln.

Besser mobil, Besser leben

Die Landeshauptstadt Potsdam ist auf dem Weg in eine nachhaltig gestaltete Zukunft. Mit der Aktion „Besser mobil. Besser leben." setzt die Verwaltung den Fokus bewusst auf eine Förderung der nachhaltigen Mobilität und somit auf ein positives Lebensgefühl in der Stadt. Die Aktion startete mit dem Mobilitätstag 2015 und ist auf mehrere Jahre angelegt. Potsdamer Bürgerinnen und Bürger sollen über die nächsten Jahre hinweg über das Kernthema nachhaltige Mobilität und über Alternativen zur Nutzung des Autos in der sich dynamisch entwickelnden Landeshauptstadt informiert werden.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.potsdam.de/besser-mobil-besser-leben