Interdisziplinäre und Globale Arbeitsgruppe (Interdisciplinary and Global Working Group (IGWG)

Die Interdisciplinary Global Working Group (IG-WG) zu Short-Lived Climate Pollutants (SLCPs) war eine Initiative in Phase 1 des ClimPol-Projekts. Die Initiative ist jetzt abgeschlossen. Die generierten Informationen über die Arbeitsgruppe und die abgeschlossenen Aktivitäten finden Sie untenstehend.

The Interdisciplinary Global Working Group (IG-WG) zu Short-Lived Climate Pollutants (SLCPs) versammelt verschiedene internationale junge Experten aus dem akademischen Bereich, dem öffentlichen Dienst, dem privaten Wirtschaftssektor und der Zivilgesellschaft mit dem Ziel der Untersuchung und des Wissensaustauschs darüber, wie die entstehenden Initiativen für die Minderung von SLCP im gemeinsamen Kontext von sozialökonomischer Entwicklung, Luftverschmutzung und  Klimawandel effektiver über Bereiche und in verschiedenen Maßstäben hinweg integriert werden können. Das Hauptziel besteht in der Identifizierung gemeinsamer Interessen und der Vertiefung der Interaktionen zwischen den Interessenvertretern, die an der Minderung von Luftverschmutzung und Klimawandel interessiert sind, denjenigen, die an Luftverschmutzung als Mittel zu anderen Entwicklungszielen interessiert sind und den Anwednergemeinschaft (Communitys of Practice), die mit der Umsetzung einiger der identifizierten Mitigationsoptionen für Luftverschmutzung und Klimawandel Erfahrung haben. Während die Identifizierung von positiven Nebeneffekten dabei helfen wird, Brücken zwischen den Bereichen und Interessenvertretern zu bauen, sollen auch Fragen hinsichtlich kontraproduktiver Effekte (trade-offs) thematisiert werden. Die IG-WG wurde vom Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in Potsdam koordiniert und finanziert.

Wenn Sie mehr über die Ziele und die Arbeit der WG erfahren wollen, klicken Sie hier.

Eröffnungsworkshop (13.-15. Dezember 2012)

Die Interdisciplinary and Global Working Group (IG-WG) wurde 2012 gegründet, wobei ein erstes persönliches Treffen vom 13. bis 15. Dezember 2012 am IASS in Potsdam stattfand.

Teil der Tagung war eine öffentliche Sitzung, bei der nicht nur die Wissenschaft und Politik von kurzlebigen klimawirksamen Schadstoffen hervorgehoben wurde, sondern Expertenbeiträge auch Einblicke in verwandte Politikfelder gewährten, von Fragen der Nahrungsmittelsicherheit bis zu Verhandlungen über den globalen Klimawandel. 

Darüber hinaus erarbeitete die IG-WG einen Arbeitsplan für 2013, für ein übergreifendes Projekt mit Konzentration auf integrierte Messgrößen für Luftverschmutzung und Klimawandel.

2. IG-WG-Workshop: Luftqualität und Klimaauswirkungen: Zu einer Methodologie für den Belastungstest von Messgrößen (Air Quality and Climate Impacts: Toward a methodology for stress-testing metrics) (2.-3. Oktober 2013)

University College of London, Department of Science, Technology, Engineering und  Public Policy (STEaPP—Institut für Wissenschaft, Technik, Ingenieurwissenschaften und Öffentliche Politik).

Bei dem Workshop sollten Kernaspekte erarbeitet werden, die in eine Bewertungsmethode einfließen für zu erwartende „Belastungen“ (“stresses”), die durch Mitigationsbemühungen und die Integration von Anstrengungen zu Luftqualität  und  Klimawandel entstehen können. Mit der Bewertungsmethode bzw. dem „Belastungstest“ soll getestet werden, ob Messgrößen, die im SLCP / Luftqualität  / Klima-Kontext Anwendung finden, für die Zwecke, für die sie verwendet werden oder für die ihre Verwendung erwogen werden, geeignet sind. Vor allem, unterstützen sie die Zielstellungen der zunehmenden Nutzung von positiven Nebeneffekten bei gleichzeitiger Vermeidung von kontraproduktiven Effekten durch die genaue Charakterisierung von Erfolg, Misserfolg und kontraproduktiven Effekten.

Bei den Sitzungen am 3. Oktober lag das Augenmerk auf der Erarbeitung des Begriffes „metric stress“ (Stressfaktoren) durch die Erörterung eines Falls aus der (jüngeren) Geschichte sowie auf den Möglichkeiten, wie die SLCPs in den verwandten Politikbereichen Stadtplanung und Verkehrsstrategie repräsentiert und einbezogen werden (oder nicht). Die Abschlusssitzung schloss mit einer Re-/integrierung der Erkenntnisse des Tages mit den andauernden politischen Debatten um die Mitigation von SLCP.

Die Arbeitsgruppe traf sich auch am 4. Oktober, um Methoden für die Antizipation und Quantifizierung der thematisierten Arten von Belastung zu diskutieren. Weitere Informationen zum Endergebnis dieser Sitzung folgen in Kürze.