LuftMODE

LuftMODE: Luftqualität, MObilität und DEmokratie: Transdisziplinäre Forschung zur urbanen Verkehrswende

LuftMODE ist ein inter- und transdisziplinäres Projekt mit Partnern aus verschiedenen Gruppen am IASS (ClimPol, EXPERI und Co-Creation) sowie mit Partnern aus der Kommunalverwaltung (Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg) und der Zivilgesellschaft (Changing Cities e.V.). Ziel ist die Durchführung von Forschungsarbeiten zu einem breiten Spektrum von Aspekten im Zusammenhang mit der urbanen Verkehrswende. Wie der Name schon sagt, konzentriert sich der Prozess auf drei Aspekte der Verkehrswende, die als Teil des Prozesses der Umsetzung infrastruktureller Veränderungen untersucht werden: 1) Luftschadstoffmessungen werden durchgeführt, um vor und nach Vergleichen zu bieten, 2) das Mobilitätsverhalten wird untersucht, um Vergleiche von Verkehrsverlagerungen (vor und nach Infrastrukturveränderungen) sowie deren Motivationen zu ermöglichen, und 3) partizipative Aspekte, für die Prototypen erstellt wurden, zusammen mit Vorschlägen für die Umsetzung von ko-kreativen Prozessen, die auf integrative und nachhaltige Wege und Pläne für die Infrastrukturveränderungen abzielen (erste Ratschläge wurden bereits umgesetzt). LuftMODE bezieht somit sowohl Transformations- als auch transformative Forschung ein.

Als erste konkrete Aktivität begleitet LuftMODE die Umsetzung des Radweges am Kottbusser Damm in Berlin-Neukölln. Das Projektdesign wurde in Zusammenarbeit mit politischen, administrativen und zivilgesellschaftlichen Akteuren entwickelt.

Update: Während das Projekt vor der Pandemie gestartet wurde, wurden Anpassungen des Forschungsplans vorgenommen, um Änderungen in den Infrastrukturplänen (Pop-up-Radwege) und andere von der Pandemie beeinflusste Faktoren zu berücksichtigen.

Eine kurze politikrelevante Zusammenfassung der Luftqualitätsergebnisse steht nun zum Download bereit. kd_summary_air_pollution_effects_deu.25.3.21_final.pdf